Two and a half Dogs

Dieses Jahr wohne ich also “off-campus”. Dies ist vom Blickwinkel der Erwachsenheit ein großer Vorteil. Ich darf jetzt sogar Bier auf meinem Zimmer lagern und eine Kerze anzünden. Solch neuen Freiheiten sind herrlich. Rick hat neben seinen drei Hunden also noch einen vierten (und ganz wilden) adoptiert und lässt mich bei sich im Haus wohnen. Turned out, dass wir hier in einem sehr noblen Viertel von Oh!maha hausen und der Pool im Garten wird bestimmt auch noch seine Vorteile zollen.
Nachdem die ersten Wochen im Zeichen des “Oh my God! Can’t believe you’re back!”-Bieres standen kehrt jetzt so langsam Alltag ein. Amerikanischer Alltag. Ertappe mich immer öfter beim artikulieren der Phrase “Who are you doing’?”. Erschreckend. Ansonsten wird an der Diplomarbeit und den SILOs (Details folgen!) gebastelt. Ein Fahrrad habe ich nun auch (wieder) – Nummer Eins wurde mir nach rekordverdächtigen zehn Minuten vor dem Supermarkt geklaut. Zehn Minuten, erster Tag, Rad weg. Man glaubt es kaum …

Ich mag Hunde ja gern, aber … drei … wie lästig müssen denn erst Kinder sein? Und immer diese mitleidvollen Augen, sobald man etwas (auch vollkommen egal was) isst. Ach. Vor allem denen von Grace, dem Golden Retriever (mein Liebling, weil ständig komplett stoned wirkend) ist schwer standzuhalten (vergleiche hierzu Abbildung 4). Aber vielleicht gewöhnt man sich an das Gebelle in der Früh ja so wie an den Zug, der seit Jahren am Haus vorbeifährt. Nur werde ich wahrscheinlich wieder abreisen, sobald es soweit ist.
“Och Mensch, der hat vielleicht Sorgen!”, werden nun einige einwerfen. Ja, das ist richtig, und deshalb hier das Fazit: Alles GUT! Abgesehen vom Dollarkurs.

s1Mon

me admin.

2 thoughts on “Two and a half Dogs

  1. jaja so einem treuherzigen Hundeblick ist eben schwer standzuhalten.. dass muss ich mir glaube ich auch antrainieren! :D

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