Slighty Left in 374 Miles

Ewig kann man in Omaha nun wirklich nicht verweilen; Der übliche Ausweg: Roadtrip! So waren wir uns einig, und die Regeln des Spiels: Jeder der beteiligten Abenteurer darf seine/ihre Lieblingsdestination auf ein Zettelchen kritzeln, dann wird gezogen. Aus einem Hut, selbstverständlich. Und die (afro-amerikanische) Glücksfee entschied:

Missouri!

Ab in den Süüden. Der Masterplan: kein Plan! Einfach alle ins Auto (okey, Van) stecken und los düßen. Super, ne? Irgendwann gegen 4:30 a.m. machten wir dann doch für ein paar Stunden Schlaf am Wegesrand halt, dann weiter in die Tiefen der Ozarks. Oh ja, der Süden also. Am nächsten Morgen wurde uns dann klar, dass wir doch eventuell Lebensmittel einkaufen sollten; Und ernsthaft, eine Ansammlung von drei verrottenden Wohnwägen (“Trailerpark”) hat hier unten einen Ortsnamen. Eine Stunde Suchen und mit dem letzten Tropfen Benzin dann doch endlich, ein Supermarkt! Gerettet, vorerst. Konföderationsflaggen (ja, das waren die mit den Sklaven), mehr Kirchen (oder ähnliches) als Häuser, Kaffee für 50 Cent. Oh ja, der Süden also. Nach diesen aufschlussreichen Erfahrungen: Wild campen nebs Klippen und dem Current River, am nächsten Tag dann kayak-Action.

Und was das alles und im speziellen Autofahren so toll ist, nach einem Tag Omaha diesmal Aufbruch Richtung Westen. “Slightly left in 374 Miles”, verlautete das Navi, 16h one-way drive; Ziel:

Utah!

Seth hat mich also tatsächlich überredet, mit ihm (und Eric und Dave und Josh) eine Woche die Wüste nach Steinen zu durchkämmen (LOL, Spaceballs anyone?). Joes Valley nennen sie “one of America’s best” Boulderdestinationen, dies sollte sich bewahrheiten. Noch viel schöner: Eine Woche kein Handy, keine Laptop, kein Internet, keine Toilette, keine Dusche. Ist eben doch ein bisschen abgelegen, das Tälchen. Aber immerhin hatten wir einen Fluss, gefühlte Wassertemperatur knapp aber doch über dem Gefrierpunkt. Na, immerhin, die Biere blieben schön kühl.

Am Rückweg gab’s dann noch eine Bouldersession near Moab und ein Déjà-vu (von vor zwei Jahren) mit dem Sonnenaufgang in den atemberaubenden Arches National Park. Danach: 16h im Auto. Welcome to America!

s1Mon

me admin.

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